medienrot

Onlinejournal für PR und Medien

26. Januar 2015

Erfolgreich mit Instagram – Mehr Aufmerksamkeit mit Fotos & Videos (mit Gewinnspiel)

Erfolgreich Mit Instagram, Kristina Kobilke

Instagram – das ist soziales Netzwerk und Smartphone-Kamera mit Funktionen zur Bildbearbeitung in einem. Mit über 300 Millionen aktiven NutzerInnen weltweit gehört Instagram inzwischen auch in Deutschland zu den Top 5 der beliebtesten sozialen Netzwerke. In ihrem Buch „Erfolgreich mit Instagram – Mehr Aufmerksamkeit mit Fotos & Videos“ beschäftigt sich Autorin Kristina Kobilke mit den Besonderheiten von Instagram und erklärt, wie man das Bildernetzwerk erfolgreich nutzen kann – auch als Unternehmen. (mehr…)

1. Dezember 2014

Gewinnspiel: “Personalmarketing für die Generation Internet”

Cover-PM4GI-VorderseiteDas Buch “Personalmarketing für die Generation Internet” ist im September 2014 im Erich Schmidt Verlag erschienen. Herausgeber ist Prof. Dr. Martin Grothe, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH, der uns im E-Mail-Interview sechs Fragen zum Buch beantwortete. Das Ganze gibt’s hier zum Nachlesen >>

medienrot verlost 2 Exemplare von „Personalmarketing für die Generation Internet“. Eine Mail mit dem Betreff “Personalmarketing” an redaktion@medienrot.de genügt. Einsendeschluss ist der 12. Dezember 2014. Der Rechtsweg und das medienrot-Team sind ausgeschlossen, die GewinnerInnen werden unter allen Einsendungen per Zufall ausgewählt.

11. November 2014

Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing

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StorytellingStorytelling ist DAS Schlagwort im Content Marketing. Doch warum sollten Unternehmen überhaupt Geschichten erzählen? Ganz einfach: 99,9 Prozent aller (Unternehmens-)Botschaften langweilen, doch gute Geschichten stechen heraus, interessieren, involvieren und bleiben im Gedächtnis. Geschichten machen Unternehmen, Organisationen und Marken lebendig. Damit, wie man genau solche Geschichten erzählt, beschäftigt sich das Buch „Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing“.

Es richtet sich an Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen. Geschrieben hat es Petra Sammer. Sie ist als Chief Creative Officer bei Ketchum Pleon verantwortlich für die strategische und kreative Ausrichtung in Deutschland und Europa.
(An dieser Stelle ein kleiner Klicktipp: Im Interview mit Pia Kleine Wieskamp fasst Petra Sammer fünf Tipps fürs Storytelling zusammen.)

Und bereits im Vorwort wird klar, wie man mit guten Geschichten für Aufmerksamkeit sorgt. Denn bereits das Vorwort ist eine Geschichte – Petra Sammers Geschichte. Sie erzählt von ihrem beruflichen Weg und ihrem Verständnis von PR.

Anschließend erläutert Sammer zunächst die historischen und wissenschaftlichen Grundlagen des Storytelling, bevor sie sich den fünf Bausteinen einer Geschichte widmet:

1. Jede gute Geschichte hat einen Grund, erzählt zu werden.
2. Jede gute Geschichte hat einen Helden.
3. Jede gute Geschichte beginnt mit einem Konflikt.
4. Jede gute Geschichte weckt Emotionen.
5. Jede gute Geschichte ist viral.

Die einzelnen Punkte erklärt sie anschaulich anhand von Beispielen aus der Praxis. Abgerundet werden die einzelnen Kapitel durch Checklisten und/oder Hinweise auf Videos und Weblinks. Wer das Gelesene gleich praktisch umsetzen möchte, bekommt konkrete Aufgabenstellungen (z.B. Lückentexte), die eine Annäherung an das Thema erleichtern. Abschließend wagt Petra Sammer noch einen Ausblick in die Zukunft des Storytelling und stellt experimentelle Erzählformate vor.

Insgesamt bietet das Buch eine kurzweilige, aber fundierte Einführung in das Thema Storytelling und gibt Impulse für die tägliche Kommunikationsarbeit. Besonders hilfreich ist eine ausführliche Literaturliste am Ende des Buches anhand derer interessierte LeserInnen ein Kapitel noch vertiefen können.

„Storytelling – Die Zukunft von PR und Marketing“ ist im September diesen Jahres erschienen und ist für 24,90 Euro als broschiertes Buch oder E-Book (20 Euro) erhältlich.

Über die Autorin:

Nicole Storch ist freiberufliche Autorin für Print und Online. Zuvor betreute sie als Redakteurin beim Egmont Ehapa Verlag zahlreiche Kinder- und Jugendzeitschriften. Während ihres Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin arbeitete sie bereits als freie Texterin für verschiedene Agenturen.

Sind Sie schon dabei?

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21. Oktober 2014

Wenn Employer Branding nur ein Teil vom Ganzen ist – 6 Fragen an Prof. Dr. Grothe

Martin Grothe

Cover-PM4GI-VorderseiteSebastian Dietrich fasst für uns regelmäßig die Kommunikationsarbeit von PersonalerInnen zusammen und ist einer der AutorInnen des Buches “Personalmarketing für die Generation Internet”. Für medienrot.de führte er ein E-Mail-Interview mit dem Herausgeber Prof. Dr. Martin Grothe.

1. Herr Prof. Dr. Grothe – wer ist eigentlich die Generation Internet und warum? Warum nicht Generation Y oder Millenials? Sehen sie den Umgang mit dem Internet als verbindendes Element dieser Generation? Wie ist sie demographisch zu definieren? 

Ob Digital Natives, Millenials, Generation Y oder Generation Internet – sie alle bezeichnen jene Generation, die nach den sogenannten Baby-Boomern und der Generation Golf verstärkt in den Arbeitsmarkt drängt. Es handelt sich hierbei um die Geburtenjahrgänge der frühen 80er Jahre. Die Nutzung des Internets mit all seinen Facetten stellt, wie der Name schon andeutet, ein prägendes Phänomen dieser Generation dar. Sie sind die Ersten, die mit den neuen Möglichkeiten der Vernetzung und ständigen Kommunikation aufgewachsen sind. Doch nicht nur die Häufigkeit der Kommunikation, sondern auch die Art der zwischenmenschlichen Kommunikation prägt ihr Handeln. Hoch vernetzt agieren sie im Internet. Persönliche Informationen, Meinungen und Präferenzen teilen die meisten ohne Scheu mit der Öffentlichkeit. Das Internet wird zur alltäglichen Selbstverständlichkeit und fungiert für die Generation Internet als eine digitale Infrastruktur. Die Heimat ist digital.

2. Warum braucht sie ein eigenes Personalmarketing? Welche eigenen Anforderungen stellt sie ans Personalmarketing – auch in Abgrenzung zu anderen Generationen? 

Studien zeigen, dass die Generation Internet andere Job-Erwartungen äußert und auch andere Ansprüche an einen Arbeitgeber stellt als z.B. die „Baby-Boomer“. Für sie steht die Sinnhaftigkeit der Arbeit im Fokus. Flexible Arbeitszeiten, Einhaltung der Work-Life-Balance, Wertschätzung der Arbeit, individuelle Entwicklungsperspektiven und systematische Förderungen sind nur einige der genannten Erwartungen, denen Unternehmen heute gerecht werden müssen.

Die veränderten Erwartungen der Generation an einen Arbeitgeber genau wie die neuen Kommunikationsformen, sind der Grund dafür, Personalmarketing neu zu denken. Die Generation Internet, die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, ist sich ihres Wertes durchaus bewusst und aufgeklärt genug, sich im Netz über Arbeitgeber auszutauschen und Empfehlungen auszusprechen. Spätestens an dieser Stelle sollten Unternehmen einsteigen, um sich von anderen Wettbewerbern abzugrenzen. Das bedeutet erst einmal zu wissen, wo sich die jeweilige Zielgruppe im Internet aufhält, um im Anschluss eine Idee davon zu bekommen, welche Themen die potentiellen Bewerber beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit den Interessen und Bedürfnissen der Generation Internet hilft Personalern also dabei, ihre Marketing-Aktivitäten zielgerichtet einzusetzen, um für den „war for talents“ besser gewappnet zu sein. Wir gehen davon aus, dass die Fähigkeit und Prozesse zum „Social Engagement“ hier einen deutlichen Vorteil verschaffen.

3. Wie erreichen Unternehmen diese Menschen überhaupt mit MARKETING? 

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in (gute) Personalmarketing Strategien, oftmals jedoch ohne genau zu wissen, was ihre Zielgruppe genau charakterisiert und was sie von anderen Zielgruppen abgrenzt. Die Auseinandersetzung mit den Interessen und Bedürfnissen ist für Personaler aber essentiell, um Marketing-Aktivitäten zielgerichtet zu planen und einzusetzen damit sie im „war for talents“ konkurrenzfähig bleiben. Deswegen sollte der erste Schritt einer Personalmarketing Strategie sein, herauszufinden, wo sich die Zielgruppen überhaupt tummeln, welche Themen bewegen und wie entschieden wird.

Eine Social-Media-Analyse kann diese Fragen für den Online-Bereich beantworten. Welche Foren sind relevant? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke? Gleichzeitig gilt, sich genauer mit den Themen der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Was ist ihr wichtig? Wo braucht sie Orientierung? Und zu guter Letzt: Wie wird ein Arbeitgeber von Ihr überhaupt wahrgenommen? Besonders interessant ist zumeist auch zu erkennen, wo ein Arbeitgeber noch NICHT diskutiert wird, aber vorkommen sollte.

Heutzutage reicht es aber nicht mehr nur zuzuhören und Inhalte auf den eigenen Kanälen (z.B. auf der Unternehmens-Fanseite) als Gastgeber zu platzieren. Viel wichtiger ist ein Dialog auf Augenhöhe. Es ist deshalb empfehlenswert über die Gastgeberrolle hinauszugehen und zum Gast zu werden. Nach dem Zuhören kommt das Teilnehmen. Mit automatisierten Lösungen lässt sich z.B. schnell erkennen, welche Themen die Zielgruppe gerade beschäftigen und wo Fragen unbeantwortet bleiben. Arbeitgeber, die zeitnah an solche Anknüpfungspunkte andocken und hier Hilfestellung leisten, können nachhaltigen Eindruck bei potentiellen Bewerbern hinterlassen. Der Begriff Marketing im Sinne von einer one-to-many Konversation, muss also neu gedacht werden. Statt Werbedruck steht Wertschätzung im Vordergrund. Natürlich muss nicht überall sofort auf jede Frage reagiert werden. Das können viele bestehende Organisationen so noch nicht leisten. Empfehlenswert ist aber ein Einstieg in ausgewählte Themen.

4. Kann Marketing, Vertrieb, Verkauf das leisten, wenn Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu und Glassdoor nur einen Klick entfernt sind?

Letztendlich geht es immer darum, authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Arbeitgeber, die sich durch ihr Personalmarketing als moderne Unternehmen mit Open Door Policy präsentieren und diese Versprechen dann in der Wirklichkeit nicht einhalten, laufen in der Tat Gefahr auf Portalen wie kununu abgestraft zu werden.

Darüber hinaus bietet sich für Unternehmen auch immer die Möglichkeit, Bewertungen zu kommentieren und Falschaussagen richtig zu stellen. Grundsätzlich ist allerdings zu beobachten, dass viele Arbeitgeber mit kununu sehr offen umgehen und Bewerber und Mitarbeiter gar motivieren ihre Meinung dort abzugeben. Dies ist ein toller Weg um zu zeigen: Wir nehmen eure Meinung ernst. Wir hören euch zu und uns ist wichtig, wie ihr uns wahrnehmt, was ihr gut und was ihr schlecht findet. Zudem sind kununu und Glassdoor nur zu bestimmten Phasen im Entscheidungsprozess besonders relevant. Sie sind sozusagen die „Leuchttürme“ im digitalen Raum.

5. Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Autoren des Buches ausgewählt und an wen richtet sich das Buch?

Bei der Auswahl der Gastautoren war es uns wichtig eine gewisse Branchenvielfalt zu schaffen, was uns meiner Meinung nach auch gelungen ist. So kommen Experten aus renommierten Unternehmen (z.B. Bayer, EY, Siemens), Agenturen (z.B. wbpr), Forschungsinstitutionen (z.B. trendence). Plattformen (z.B. Xing), aber auch Wissenschaftler zusammen, die alle zu den vielen interessanten und zum Teil auch unterschiedlichen Perspektiven des Buches beigetragen haben. Insgesamt konnten wir eine recht gute Abdeckung der Personalmarketing- und Employer Branding-Experten erreichen, die sich selbst gern als #Suppe bezeichnen.

Die Struktur des Buches ähnelt einem Fahrplan mit verschiedenen Stationen, denen jeweils Expertenbeiträge zugeordnet sind. Es ist für all diejenigen interessant, die wissen möchten:
- wie man die Ansprache der Generation Internet zielgerichtet konzipiert und aufbaut,
- wie man ein maßgeschneidertes Personalmarketing online und offline umsetzt und,
- wie konkrete Marketingmaßnahmen erfolgreich evaluiert werden können.

So wird aus unserer Sicht gerade das Thema Social Business Controlling der Einsatz von KPIs immer wichtiger.

6. Zum Schluss ganz kurz und knapp: Wie lauten die drei wichtigsten Punkte, die ein Arbeitgeber bei der Weiterentwicklung seines Personalmarketings (Ansprache der Generation Internet) beachten muss? 

Das wären meiner Meinung nach:
- Das Einlassen auf die Generation Internet fördert die Digitale Transformation von Unternehmen.
- Die Digitale Transformation erfordert Anpassungen online, offline und – am schwierigsten – inhouse.
- Mit dem Verständnis, dass “Social Engagement die neue Wertschöpfungskette ist”, kann Personalmarketing zum Wegbereiter der Transformation von Unternehmen werden.


Das Buch “Personalmarketing für die Generation Internet” ist im September 2014 im Erich Schmidt Verlag erschienen. Am 29. Oktober findet das Buch-Launch-Event in Berlin statt, das unter anderem von einer Podiumsdiskussion mit ausgewählten Gastautoren begleitet wird. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier >>

Martin GrotheÜber Prof. Dr. Martin Grothe: Er ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der complexium GmbH. Gleichzeitig ist er als Honorarprofessor an der Universität der Künste tätig und hat eine Vielzahl von Vorstands- und leitenden Funktionen bei Verbänden und Vereinen in den Bereichen Online, Competitive Intelligence und Employer Branding (Beirat von Quality Employer Branding Queb e.V.) inne, z.B.

Die complexium GmbH unterstützt seit 2004 ihre Kunden bei der Digitalen Transformation. Mit Hilfe eigens entwickelter Software-Lösungen und der engen Betreuung durch ein interdisziplinäres Analystenteam, unterstützt complexium seine Kunden in allen Bereichen von Social-Web-Analyse, -Beratung und -Controlling. Der Fokus liegt dabei auf der computerlinguistischen Erschließung der digitalen Kommunikation und Social Big Data. Ob retrospektive Bestandsaufnahme oder Live-Monitoring, die Leistungen von complexium sind in vollem Maße auf den Kunden anpassbar und individualisierbar. www.complexium.de

29. Juli 2014

Matching – Entscheider im Dialog

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Matching_HeikoBurrakWie findet man die richtige (Kommunikations-) Agentur? Wie organisiert man Pitches und braucht man diese überhaupt? Diese Fragen stellen sich Unternehmen auf der Suche nach Dienstleistern. Denn: Je unübersichtlicher die Märkte und je austauschbarer die Produkte werden, desto wichtiger wird die Kommunikation – sie muss den Unterschied machen. Eine reine Produktkommunikation reicht oft nicht (mehr); hinzu kommen weitere, immer speziellere Kommunikationsfelder, wie z.B. Employer Branding oder Corporate Social Responsibility (CSR).

Das Wendebuch „Matching – Entscheider im Dialog“ gibt Antworten auf diese vielfältigen Fragen und bietet u.a. praxisnahe Tipps zur Auswahl von Agenturen. Der Autor Heiko Burrack, Gründer und Chef der Firma Burrack NB-Advice, die Agenturen und Unternehmen bei der strategischen und operativen Neukundengewinnung berät, hat dafür Agenturchefs und AuftrageberInnen befragt und verschiedene Aspekte der Geschäftsbeziehung beider Seiten beleuchtet und analysiert. Dabei nähert er sich dem Thema von zwei Seiten: „Matching – Marketing-Entscheider im Dialog“ zeigt die Sicht der Auftraggeberseite. Im zweiten Teil „Matching – Agentur-Chefs im Dialog“ geben WerberInnen und BeraterInnen Tipps zur Agenturauswahl.

Will man mit Agenturen längerfristig zusammenarbeiten, sollte man bei der Auswahl gewissenhaft vorgehen und sich Zeit nehmen, rät Burrack. Dieser Prozess will gut geplant sein; es müssen Zeit und Geld investiert werden. Doch das lohnt sich!

Im Buch finden die LeserInnen Praxistipps zur erfolgreichen Agenturauswahl: Es wird die Frage erörtert, warum und wie man pitcht – und ob ein Pitch immer zwingend der richtige Weg ist. Spannend ist auch der Exkurs zum Berufsbild des „Pitchberaters“. Was bieten diese BeraterInnen an? Was spricht dafür, eine/n PitchberaterIn zu engagieren, was dagegen? Auch eine weitere Frage, die sicherlich vielen Unternehmen auf Agentursuche unter den Nägeln brennt, wird beantwortet: die Frage nach dem Pitchhonorar. Bei der Vielzahl von Agenturen auf dem Markt ist grundsätzlich bei vielen die Bereitschaft gestiegen, auch ohne Honorar an einer Ausschreibung teilzunehmen. An dieser Stelle betont der Autor jedoch: „Was nichts kostet, kann kaum etwas wert sein. Daher ist ein Pitchgeld ein Baustein, der die Seriosität des Wettbewerbs unterstreicht.“ Und auch auf das Thema Briefing schreiben wird eingegangen. Hier sehen, nach Aussage des Autors, die Agenturchefs das größte Optimierungspotenzial. Abgerundet werden die Ausführungen mit hilfreichen Checklisten, die Unternehmen auf der Suche nach einer Agentur zu Rate ziehen können.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass „Matching – Entscheider im Dialog“ sowohl Agenturen als auch Marketingverantwortliche in ihrer Arbeit unterstützen kann.

Das Buch (broschiert) ist für 29,80 Euro erhältlich. Eine Leseprobe gibt’s hier >>

Außerdem verlost medienrot drei Exemplare von „Matching – Entscheider im Dialog“. Eine Mail mit dem Betreff „Matching” an redaktion@medienrot.de
Einsendeschluss ist der 08. August 2014. Der Rechtsweg und das medienrot-Team sind ausgeschlossen, die GewinnerInnen werden unter allen Einsendungen per Zufall ausgewählt.

Über die Autorin:

Nicole Storch ist freiberufliche Autorin für Print und Online. Zuvor betreute sie als Redakteurin beim Egmont Ehapa Verlag zahlreiche Kinder- und Jugendzeitschriften. Während ihres Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin arbeitete sie bereits als freie Texterin für verschiedene Agenturen.

17. Juni 2014

Digitales Erzählen – Die Dramaturgie der Neuen Medien

Storytelling, Buchtipp, Gewinnspiel

Storytelling, Buchtipp, GewinnspielDas Erzählen von Geschichten ist so alt wie die Menschheit selbst. Geschichten dienen der Orientierung, vermitteln moralische Grundsätze und fungieren als kollektives Gedächtnis. Und sie unterhalten. Das war in der Vergangenheit so, das ist gegenwärtig so und wird auch so bleiben. Was sich allerdings ändert, ist die Art und Weise, wie Geschichten erzählt werden. Und das hängt mit dem Medienwandel zusammen.

„Das Internet ist da [… und] die Medien werden immer interaktiver“, fasst Dr. Dennis Eick, freier Autor und Dozent für das Drehbuchschreiben an Filmschulen und den Universitäten Köln und Düsseldorf, die Ausführungen im Schlusswort seines im Januar 2014 erschienen Buches „Digitales Erzählen – Die Dramaturgie der Neuen Medien“ zusammen.

Nach einem kurzem Ausflug in die Erzähltheorie, der Aufschluss darüber gibt, aus welcher Motivation heraus überhaupt Geschichten erzählt werden, widmet sich Eick den Zielgruppen und Märkten. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten des digitalen Erzählens ausführlicher beleuchtet. Der Autor widmet sich den Viral Spots, Web-Serien, Games und E-Books und den damit verbundenen Anforderungen und Besonderheiten an Erzählweisen.

Auch ein eigenes Kapitel zum Thema „Transmediales Erzählen“ darf natürlich nicht fehlen, bietet doch die Verteilung „bestimmter Inhalte über mehrere Kanäle“ die Chance, “ein einzigartiges Unterhaltungserlebnis zu erzeugen.“ Ein spannendes Thema, das bisher zwar noch nicht auf dem Mainstreammarkt angekommen, aber auf dem besten Wege dahin ist.

„Digitales Erzählen – Die Dramaturgie der Neuen Medien“ von Dr. Dennis Eick ist ein spannender Streifzug durch die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Erzählens. Betont wird vor allem, dass die Digitalisierung es möglich macht, die ZuschauerInnen, HörerInnen und LeserInnen noch stärker in die Geschichten einzubeziehen – eine Tatsache, die häufig ängstlich beäugt wird, letzendlich aber eine der großen Chancen in der Kommunikation ist.

In Sachen Storytelling finden PR-Profis im Buch zahlreiche Anregungen, wie sich die klassischen Treiber des Geschichtenerzählens – Konflikt und Überraschung – für die Neuen Medien umsetzen lassen. Auch ein Blick auf www.digitaleserzaehlen.de, die Website zum Buch, lohnt sich. Neben einem Vorwort von Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, finden sich dort Praxisbeispiele und Hintergrundartikel sowie die Videos, Websites und PDF-Dokumente zu den Fußnoten im Buch.

Das Buch ist für 29,99 Euro in gedruckter Form oder als E-Book (19,99 Euro) erhältlich.

Außerdem verlost medienrot drei Exemplare von „Digitales Erzählen – Die Dramaturgie der Neuen Medien“. Eine Mail mit dem Betreff “Digitales Erzählen” an redaktion@medienrot.de genügt. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2014. Der Rechtsweg und das medienrot-Team sind ausgeschlossen, die GewinnerInnen werden unter allen Einsendungen per Zufall ausgewählt.

Über die Autorin:

Nicole Storch ist freiberufliche Autorin für Print und Online. Zuvor betreute sie als Redakteurin beim Egmont Ehapa Verlag zahlreiche Kinder- und Jugendzeitschriften. Während ihres Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin arbeitete sie bereits als freie Texterin für verschiedene Agenturen.

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